Blankensee

Nach einem unwirklichen ersten Halbjahr 2020 mit Kontaktsperren und stay@home habe ich nun mal wieder einen Ausflug nach jwd gewagt.
Mein Ziel gestriges war Blankensee.

Das Dorf Blankensee gehört zur Stadt Trebbin im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming.
Das Dorf liegt im Naturpark Nuthe-Nieplitz, den ich demnächst auch mal erkunden werde.

Mein erstes Ziel war der Blankensee. Der Blankensee steht unter Naturschutz. Baden und Befahren sind nicht erlaubt. Die Uferbereiche sind bewachsen und nicht zugänglich. Aber es gibt einen Bohlensteg. Von hier kann man auf den See blicken und die Vogelwelt beobachten. 

Danach ging es zum Sudermann-Park. 
Er umfasst eine Fläche von ca. 3,5 ha.
Im Zentrum befindet sich das Schloss, ein Bauwerk des märkischen Barocks, das durch die Adelsfamilie von Thümen erbaut worden ist. 
Der Schriftsteller Sudermann (Obwohl mir bisher unkannt, habe ich gelesen, dass er einer der bekanntesten Schriftsteller Ostpreußens war … naja vor meiner Zeit) Er erwarb jedenfalls das Objekt 1902 und stattete das Haus und den Park mit Statuen und Büsten aus.

Heute wird das Schloss als Tagungs- und Veranstaltungshaus mit Beherbergung und für Hochzeitsfeiern genutzt.
Der Park ist öffentlich zugänglich.
Italienische Statuen, kleine weiße Brücken, die über den Fluss Nieplitz führen, ein Rundtempel und viel naturbelassenes Grün erschafft eine fast mediterrane Atmosphäre auf märkischem Boden. 

Ein Ausflug in den Park lohnt sich. Und danach geht man gemütlich in die Museumsschänke. Wir haben hier sehr gut gegessen. Die Portionen waren schmackhaft und reichlich und die Bedienung sehr freundlich.

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